Montagsfrage: Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

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Im Moment komme ich gar nicht richtig zum Lesen, da einfach zu viele andere Termine meine ganze Zeit auffressen und nach solch einem Tag falle ich dann abends nur noch ins Bett. L

Da sind die Montagsfragen eine gute Abwechslung und ein Grund doch etwas auf meinem Blog posten zu können. 😀

Also los geht’s:

Montagsfrage vom 19.02.2015: Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

Eine sehr leichte Frage. Obwohl ich das Buch vor über einem Jahr beendet habe, rege ich mich noch immer über das Ende auf. Ich habe mir danach geschworen von der Autorin nie wieder ein Buch zu lesen, weil ich es einfach nur furchtbar fand.

Es handelt sich um den Roman „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce. Bis etwa 20 Seiten vor dem Ende mochte ich das Buch, weil es so ausführlich – an manchen Stellen vielleicht etwas langatmig und ohne großen Fortschritt der Handlung – war, kam das Ende so überraschend. (Spoiler folgt!) Den ganzen Pilgerweg grübelt Harold über seine Ehe nach, wie monoton sie doch geworden war, weswegen er jetzt auch diese Reise unternimmt um Queenie, seine alte Arbeitskollegin wieder zu sehen.

Das alles erfährt man über so viele Seiten – dieses Hin und Her, diese Gedanken von Harold – und dann soll alles innerhalb weniger Seiten vorbei sein? Also im Ernst, das geht so nicht.

Wie ihr seht, regt mich dieses Ende noch immer wahnsinnig auf. Und so hatte ich mir geschworen, nie wieder ein Buch von Rachel Joyce anzufassen. Aber das hat sich auch erledigt, weil ich ihren zweiten Roman „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ auch noch auf meinem SuB stehen habe. Und zu allem Ärger, den ich mit ihrem Harold Fry hatte, entdeckte ich vor Weihnachten die „Fortsetzung“ in Form des Romans „Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry: Das Geheimnis der Queenie Hennessy“.

Im Ernst?

So etwas strapaziert meine Nerven und ich warte jetzt auf das Taschenbuch und werde dann mal in Erfahrung bringen, ob das Ende des ersten Teils gerechtfertigt war und mich der zweite Teil etwas milder stimmt.

Habt ihr auch so ein Buch, wo euch das Ende nicht zufrieden gestellt hat?

Eure Jule

XXX

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3 Gedanken zu “Montagsfrage: Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

  1. Huhu,

    also mir ist die Beantwortung dieser Frage ja deutlich schwerer gefallen als dir 😀 Aber ich kann deine Frustration nachvollziehen, ich finde das auch immer ganz schrecklich, wenn Bücher, deren Handlung relativ langsam ist, dann ganz urplötzlich zum Schluss kommen, so als wären dem Autor Zeit oder Seiten ausgegangen.

    LG
    Filia

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  2. Hallo,

    ich kann deinen Frust mit Rachel Joyce verstehen. Ich habe zwar „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ nie gelesen, dafür aber „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“. Wie da das Ende war, weiß ich nicht einmal mehr, was aber auch egal ist, angesichts der Tatsache, dass das gesamte Buch irgendwie nicht so toll ist. Aber wenn du das Buch noch auf dem SuB hast, wirst du dich ja wahrscheinlich auch noch selbst überzeugen können.

    Liebe Grüße 🙂

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