Richtiges Buch oder eReader?

Diese Frage führt immer zu endlosen Diskussionen und ich möchte einmal meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich habe Vor über einem Jahr – Weihnachten 2013 – einen kleinen Kobo bekommen und mittlerweile habe ich ihn lieben und schätzen gelernt.

Kobo

Der Beginn

Der Beginn meiner »Beziehung« mit meinem eReader war etwas … speziell. Ich habe ihn mir gewünscht um vor allem meine Texte für die Uni darauf zu laden und zu lesen. Denn mir wurden jede Woche Texte im Umfang von 20-30 Seiten geschickt und das geht mit der Zeit wirklich auf die Druckerpatrone.

Also habe ich immer brav die Texte auf meinen Reader geladen und dort gelesen. Diese Tatsache fand mein Professor nicht toll, denn er wollte unbedingt, dass wir die Texte ausdrucken und wichtige Stellen anstreichen. Er wollte auch partout nicht einsehen, dass ich das auch auf meinem Gerät konnte.

Aber mehr machte ich mit meinem Reader nicht…

 

Wir wachsen zusammen

…denn ich las immer noch lieber richtige Bücher aus Papier, weil ich den Geruch von ihnen noch lieber mochte.

Der Schuldige in diesem Fall hat schwarze Haare, knubbelige Knie, trägt eine Brille und hat eine Narbe auf der Stirn. 😉

Ebenso wie Harry Potter mir die Liebe zum Lesen beibrachte, war er auch der Grund warum ich meinen Kobo begann zu lieben. Ich wollte unbedingt auf einer langen Zugfahrt »Harry Potter und der Orden des Phönix« lesen und wie allen bekannt sein sollte, ist dies der dickste Band der Reihe. Ich wollte nicht noch ein schweres Ding mit mir schleppen und so setzte ich mich vor meinen Laptop und innerhalb weniger Minuten waren alle sieben (!) Bücher auf meinem Kobo. Nach der Bibel (:D) die ersten Bücher auf dem Gerät.

Seit dem sind gut 10 Monate vergangen und unglaublich viele Bücher hinzugekommen.

 

Richtiges Buch oder eReader?

Ich bin ehrlich. Ich bevorzuge immer noch richtige Bücher, obwohl die richtige Antwort wohl eher ein UNENTSCHIEDEN ist. Sehr gern schlendere ich durch Buchhandlungen und blättere wahllos durch neue Bücher. Das geht bei einem eBook nicht so einfach.

An einem Wochenende oder Abend, wenn die Buchhandlungen geschlossen haben und ich ein neues Buch entdecke, dass ich genau in diesem Moment beginnen wollen würde zu lesen, dann lade ich mir das eBook herunter. Oder Klassiker, die es mittlerweile Kostenlos als Download gibt, da schlage ich natürlich auch gern zu, aber sonst besitze ich das Buch trotzdem sehr gern noch aus Papier.

Auf langen Zugreisen oder überhaupt auf Reisen ist es aber doch besser einen eReader dabei zu haben. Er passt auch in kleine Handtaschen, obwohl man gerade seine Nase in einem 1000 Seiten Buch stecken hat. 😀 Und ich kann so viele Bücher dabei haben, wie ich möchte und muss mich nicht schon zu Hause zwischen den einzelnen Werken entscheiden.

 

Was ist eure Meinung? Richtiges Buch aus Papier oder doch die eBook Variante?

Eure Jule

 

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3 Gedanken zu “Richtiges Buch oder eReader?

  1. Ich wähle beide Varianten, genau wie du. Auf meine gedruckten Bücher kann und möchte ich nicht verzichten. Ich bin einfach unglaublich gerne von Büchern umgeben, schaue sie mir an, blättere drin rum, fasse sie an und sauge den Geruch ein.
    Aber auch der Reader hat seine Vorteile. Wenn ich unterwegs bin hab ich lieber meinen Reader mit. Er ist leichter und ich habe mehr Auswahl, außerdem ist es tatsächlich wesentlich einfach einen 1000 Seiten Schinken auf dem Reader zu lesen, als umständlich in gedruckter Form. 😉

    Liebe Grüße
    Miriam

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  2. Also eigentlich bevorzuge ich „richtige“ Bücher, aber ich lese auch viele eBooks, da ich leider nicht genug Platz habe, um alle Bücher, die ich haben möchte unterzubringen^^ Daher versuche ich schon vorher zu sortieren, ob ein Buch gut (=eBook) oder eben megagut (=Buch) ist. Manchmal irre ich mich, oft kann ich das aber zum Glück richtig einschätzen.
    Na ja un Werke bestimmter Autoren MÜSSEN als richtiges Buch gekauft werden 🙂

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  3. Ich finde es lustig, wie ähnlich wir manchmal denken 😀 Ich denke sehr ähnlich – meinen Kindle habe ich aber ganz bewusst für leichteres Reisegepäck haben wollen – und auch ansonsten finde ich das digitale Lesen manchmal „schick“. So wie es mir ab und an danach ist ein HC in der Hand zu halten oder dann auch wieder ein „weiches“ TB. Das ist für mich so „Gefühlssache“ je nach Laune. Und so ist mir manchmal nach dem schicken leuchtenden Display vom Paperwhite und dann fühle ich mich spät Abends wie ein Kind, das im Schein der Taschenlampe liest. Heimlich natürlich 😉

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