Magisterium: Der Weg ins Labyrinth (Holly Black / Cassandra Clare)

Ich hatte mir nach dem Erscheinen von »Harry Potter und die Heiligtümer des Todes« 2007 geschworen, nie wieder ein Buch über Magie und einen Jungen an einer Magierschule zu lesen.

So viel dazu…

(c) Bastei Lübbe
(c) Bastei Lübbe

Titel: Magisterium: Der Weg ins Labyrinth

Autorin: Holly Black / Cassandra Clare

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenzahl: 332 Seiten

Preis: 14,99€

Zum Inhalt:

Callum Hunt hasste Magie – er hasste einfach alles an ihr.

Drei Regeln hatte ihm sein Vater immer wieder eingeschärft.

  • Traue nie einem Magier.
  • Bestehe nie eine magische Prüfung.
  • Betrete unter keinen Umständen das Magisterium

Call würde sie alle brechen…

(Quelle: Rückseite des Buches)

Meine Rezension:

Eine Schule für Magie, eine Freundes-Trio, das zu Beginn erst einmal zusammen finden muss, eine Hauptperson, die im Säuglingsalter als einziges den Angriff des Feindes überlebt hat?

Klingt schon sehr nach Harry Potter, oder?

Genau dieser Vergleich sorgte dafür, dass ich zu Beginn zögerte, mir dieses Buch zu kaufen. Ich wollte einfach keinen zweiten Potter. Ich möchte eigentlich überhaupt kein Buch haben, das man so sehr mit Harry Potter vergleicht. Aber zum Glück konnte mir Sarah (ebenfalls von der Potter-Krankheit betroffen XD) helfen, denn sie hatte dieses Buch bereits gelesen und für gut befunden. (Ihre Rezension gibt es hier.)

Ich bin auch ehrlich. Immer wieder stellte ich Vergleiche mit Harry Potter an, denn es gibt wirklich ein paar Parallelen, die man auch wirklich nicht leugnen kann. Es gibt jedoch auch Unterschiede, die mir sehr gut gefallen haben. So besitzt Callum, die Hauptperson, eine Behinderung. Er hat ein verkrüppeltes Bein und hinkt immer hinter allen her – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit seiner großen Klappe gleicht er dies perfekt aus. Auch ist die Ausübung der Magie wesentlich anders dargestellt und es wird nicht mit einem Zauberstab gewedelt, sondern sich der Elementarmagie bemächtigt. Dies fand ich zu Beginn des Buches wirklich sehr merkwürdig, aber man gewöhnt sich an alles. Und ich wollte ja auch keinen weiteren Potter.

Bemängeln muss ich aber leider die fehlende Liebe zum Detail. Ich hatte an einigen Stellen das Gefühl, dass man den Leser versucht durch das Buch zu jagen.

»Lehrlinge des Eisenjahres!«, rief Master North, als die letzten Schüler hinter Master Rufus hereinkamen. »Ich verkünde jetzt die erste Aufgabe. Ihr kämpft gleich gegen Elementarier.« (Seite 139)

Irgendwie fehlten mir ständig die Atempausen, die man automatisch beim Lesen einlegt, wenn man mit den Figuren mitfühlt. Und diese zitierte Stelle war wirklich mein persönlicher Hetzmoment. Vielleicht bessert sich dies in den nächsten Bänden.

Trotz der negativen Kritik hat mich das Ende – eigentlich die ganze Geschichte um Callum – neugierig auf die nächsten Bände gemacht und ich werde definitiv dabei bleiben.

4 Sterne

Eure Jule

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2 Gedanken zu “Magisterium: Der Weg ins Labyrinth (Holly Black / Cassandra Clare)

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