Die Auserwählten im Labyrinth (James Dashner)

Die Auserwählten im Labyrinth05
Foto: privat

Kurzinfos:

Titel: Die Auserwählten im Labyrinth (The Maze Runner)

Autor: James Dashner

Verlag: Chicken House (21.03.2011)

Seitenzahl: 496 Seiten (eBook: 358 Seiten)

ISBN-10: 3551312311

ISBN-13: 978-3551312310

Preis: 9,99€ (sowohl Taschenbuch als auch eBook)

Zum Inhalt:

Thomas erwacht auf einer Lichtung in der Mitte eines riesigen Labyrinths. Er kann sich nur noch an seinen Namen erinnern – an mehr nicht. Auf der Lichtung befinden sich noch weiter Jungen, ebenfalls ohne Erinnerungen an die Zeit vor dem Labyrinth. Sie versuchen einen Ausweg aus dem Labyrinth, dass von gefährlichen monsterähnlichen Wesen bewohnt wird, zu finden.

Der Auftakt einer spannenden Trilogie.

Meine Rezension:

Angefangen habe ich mit dem Buch vor kurzen, nachdem ich den Trailer zur Verfilmung des zweiten Bandes gesehen hatte. Ich fand vor einem Jahr den ersten Teil schon klasse im Kino und hatte nun genügend Abstand zum Film gewonnen um den ersten Teil lesen zu können.

Von der Aufmachung war ich sehr angetan, obwohl ich mich für die eBook Variante entschieden hatte. Neben den Kapitelnummerierungen erhielt man zu Beginn jedes Kapitels ein neues Puzzleteil, aus dem sich am Ende das Cover zusammensetzte. Dieses kleine Detail machte das Buch irgendwie noch lesenswerter.

Zum Inhalt lässt sich sagen, dass mir die Darstellung der einzelnen Charaktere sehr gut gefallen hat. Thomas, Newt, Minho, Alby, Gally und Chuck, um hier einmal die wichtigsten zu nennen, besitzen alle eine eigene Seele, sind eigene Persönlichkeiten und selbst wenn ein Name nicht erwähnt wird, weiß man doch, um wen es geht. Für mich als komplette Irre, wenn es darum geht sich Namen zu merken, ist dies ein riesiger Pluspunkt für dieses Buch. Besonders gefallen hat mir, dass die Charaktere, alle im Teenager-Alter sich auch entsprechend benehmen. Obwohl die Jungen auf der Lichtung auf sich allein gestellt sind und eine eigene funktionierende Gesellschaft aufbauen mussten, benehmen sie sich manchmal auch wie echte Teenager. Sie sind manchmal auch einfach nur hohle Jungs.

Bei etwa der Hälfte des Buches passierte es jedoch, dass ich den größten Spoiler abbekam, der einen widerfahren kann, wenn man gerade mit einer neuen Reihe beginnt. Ich erfuhr etwas über den dritten Band, was ich bei der Hälfte von Band 1 weder erahnen noch wissen wollte. Gerade wenn einem persönlich die Charaktere, wie mir, ans Herz wachsen, ist es immer schwer, nach solch einem Spoiler weiterzulesen. Ich habe wirklich eine Weile überlegt, ob ich weiterlese oder die ganze Sache beende und die Bücher irgendwann lese, wenn ich so genügend gelesen und diesen Spoiler vergessen habe.

Aber die Neugier siegt am Ende und ich wollte mich von so einer Sache auch nicht herunterziehen lassen. Und während des Lesens vergesse ich diese Information zum Glück auch. Warum? Weil auch die Passagen, in denen es nicht so spannend ist, die Handlung von den kleinen zwischenmenschlichen Ereignissen lebt. Die Charaktere sind eben keine stumpfen Buchprotagonisten sondern doch recht real.

Fazit:

Mit »Die Auserwählten im Labyrinth« gelingt James Dashner ein explosionsartiger Auftakt einer Trilogie, die auf jeden Fall weitergelesen werden will. Man möchte am Ende dieses Bandes sofort und ohne jegliche Pause den 2. Band lesen. Und ich bin froh, dass ich hier direkt auch dazu greifen konnte und nicht wie bei Harry Potter zum Teil zwei Jahre auf den nächsten Band warten musste.

5 Sterne

Eure Jule

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6 Gedanken zu “Die Auserwählten im Labyrinth (James Dashner)

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