[Sonntagsleserin] März 2017

Mein Monat März 2017

Der März war voller Termine. Angefangen hat er mit einer Woche voller Arbeit, in der ich weder zum Lesen noch zum Bloggen kam. Vielleicht haben es einige von euch gemerkt, dass es auf meinem Blog doch sehr ruhig war. Mittlerweile versuche ich mit wöchentlichen Redaktionsplänen zu arbeiten, die meine wenige freie Zeit für den Blog etwas optimieren sollen.

Zu allem Übel hatte ich Mitte des Monats ein paar Tage frei, in denen das Internet nicht mehr funktionierte. In der Zeit bin ich zwar zum Lesen gekommen, jedoch hatte ich die Tage zum Bloggen nutzen wollen… aber unser Internetanbieter weigert sich nach wie vor und nur dank etwas Eigeninitiative haben wir hier wieder funktionierendes Internet.

Über die Buchmesse muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Sie war umwerfend und ich habe ein paar Menschen kennen gelernt, die ich jetzt noch viel mehr in mein Herz geschlossen habe. Dazu gehören Kathrin von phantasienreisen und Susanne aus dem Diogenes Verlag. (Ich sollte wohl wirklich noch an einem Blogbeitrag für die Messe arbeiten.) Und zum krönenden Abschluss eröffnete das Museum, in dem ich arbeite, noch die neue Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“. Einfach genial!

Interessante Beiträge zu Themen rund um das Thema Bücher

Ich sollte wirklich regelmäßiger und genauer mitschreiben, welche Beiträge ich toll fand. Aber da ich auch nicht wirklich Beiträge gekommen bin, ist mir letztlich nur einer im Gedächtnis geblieben.

Wir kennen es ja irgendwie alle. Wir machen uns beim Lesen und Bloggen Druck. Wir sehen, dass uns die Zeit durch die Finger rinnt, dass andere mehr lesen und bloggen und vergleichen uns ständig doch irgendwie mit anderen. Auf tintenmeer habe ich dazu einen wunderschönen Beitrag gefunden, der Tipps gibt, wie man das eigene Bloggen an neue Lebenssituationen anpassen kann.

Bücher, die ich durch ihre Rezensionen entdeckte

Im März gab es eigentlich nur ein Buch, das ich auf Grund seiner Rezensionen entdeckte und das förmlich nach mehr Aufmerksamkeit schrie. Die Rede ist von „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Ich bekam den „Shitstorm“ und all die „Rants“ auf Twitter mit und fragte mich, ob das Buch wirklich so schlimm ist. Schließlich hatten viele Leser zu Beginn sich sehr über das Buch gefreut, es gehypt, weswegen ich mir den Klappentext einmal genauer ansah. Ich bin ehrlich. Mein Geschmack traf es nicht. Ich lese derzeit kaum bis keine Jugendromane, was jedoch nicht bedeuten soll, dass das Buch schlecht bis scheiße ist, wie es einige schrieben.

Und gern darf man auch sagen, dass einem ein Buch nicht gefällt. Aber was da im Internet passierte, war respektlos, falsch und teilweise auch echt lächerlich. Sorry, wer sich angesprochen fühlt, aber KEIN Autor verdient, was ihr da abgezogen habt.

Auf dem LovelyBooks Lesertreff auf der Leipziger Buchmesse war Anne Freytag Gast und gab ein Interview. Bereits einen Tag vorher hatte ich mir am Stand vom Heyne Verlag die Leseprobe mitgenommen und ich fand sie persönlich echt schön gemacht und für einen Jugendroman passend und stimmig. Auch das Interview von Anne Freytag zeigte mir eine mehr als sympathische Autorin, die liebt, was sie tut. Auf mich wirkte sie auch, als könnte sie mit konstruktiver Kritik sehr gut umgehen.

Ende vom Lied ist, dass ich mir das Buch am Ende des Tages gekauft habe, weil mich das Interview und die Leseprobe neugierig gemacht haben und ich wissen möchte, ob all die negative Kritik berechtigt ist.

>Hier< könnt ihr die Rezension von primeballerina nachlesen, die ich obwohl sie das Buch auch nicht gut fand, am sachlichsten geblieben ist.

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft zeigt mir, dass ich mit meinem SuB entweder Frieden schließen muss oder ihm den Krieg erklären. Ein dazwischen gibt es seit der Buchmesse nicht mehr.

Mehr habe ich für euch diesen Monat nicht. Aber der April bringt so einiges mit sich. Allein, weil ich Teil des Literarischen Quintetts bin. Ich bin jetzt schon sehr aufgeregt.

Eure Jule

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3 Gedanken zu “[Sonntagsleserin] März 2017

  1. „Die Zukunft zeigt mir, dass ich mit meinem SuB entweder Frieden schließen muss oder ihm den Krieg erklären. Ein dazwischen gibt es seit der Buchmesse nicht mehr.“
    Für deinen SUB besteht noch Hoffnung 😀 Irgendeine Wissenschaftlerin aus den USA (oder war es GB) hat kürzlich mal berechnet, wie viele Bücher wir in unserem Leben noch lesen können – abhängig vom aktuellen Alter. Wenn dein SUB die Höhe von mehreren Tausend erreicht hat, dann kannst du den SUB-Abbau vergessen, ansonsten kriegst du das hin (zumindest wenn sich der Buchkauf in realistischen Grenzen hält 😉 ).

    Und ja! Ich warte auf deinen Messebericht. 😀 Deine und Sarahs Tweets und Instagram-Bilder habe ich die Messe über so gern verfolgt, dass ich nun auch ein wenig mehr darüber wissen möchte. 😉

    Gefällt 1 Person

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