Ein Junge namens Weihnacht (Matt Haig)

Der 1. Advent ist da! Die besinnlichste Zeit des Jahtes beginnt und ich möchte euch an diesem besonderen Tag ein Buch zeigen, dass mich bereits im November begleitete und gedanklich auch nicht mehr loslassen wird.

(c) Juliane Dietrich

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Autor: Matt Haig // Illustrationen von Chris Mould // Titel: Ein Junge namens Weihnacht // Original Titel: A Boy Calles Christmas // Verlag: dtv (14.10.2016) // 269 Seiten // ISBN: 978-3-423-28088-4 // Preis: 18,00€

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Inhalt:

Sein Name ist Nikolas und er wächst ohne Mutter und in größter Armut mit seinem Vater im Süden Finnlands auf. Und dies ist seine ganz und gar wahre Geschichte, wie aus dem kleinen Nikolas der Mann mit der roten Zipfelmütze und dem weißen Bart wurde.

Meine Meinung:

Hier vor dir hast du die ganz und gar wahre Geschichte des Weihnachtsmanns.“ (Erster Satz aus „Ein Junge namens Weihnacht“)

Bald ist es wieder soweit. Aus dem ganzen Land kommen Familien zusammen um unter dem Weihnachtsbaum das besinnlichste Fest des Jahres zu feiern. Kinder schreiben mit ihrer schönsten Handschrift Briefe mit ihren Wünschen an den Weihnachtsmann… aber eines Tages verfliegt dieser Zauber, weil man erkennt, dass der Weihnachtsmann nicht mehr existiert. Sorry, Leute, aber wenn der Weihnachtsmann nicht existiert, wie kann dann bitte Matt Haig die ganz und gar wahre Geschichte erzählen? Wie wir wissen, belügen Autoren ihre Leser nicht.

Bei „Ein Junge namens Weihnacht“ handelt es sich um den ersten Teil einer dreiteiligen Kinderbuchreihe von Matt Haig. Die Gestaltung ist grandios gelungen. Buchtitel und die Schneeflocken sind auf dem Cover silberglitzernd abgehoben und verleihen dem Buch den typischen Weihnachtszauber. Die Illustrationen sind ein Traum. Sie durchziehen die gesamte Geschichte und unterstreichen ihre mal düsteren Momente und dann wieder die fröhlichen Seiten.

(c) Juliane Dietrich

Auch in seinem Kinderbuch gelingt es Matt Haig mit tiefgründigen Sätzen auch die erwachsenen Leser zu begeistern.

Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast…“ (S. 98)

Wie viel Wahrheit doch in diesem kleinen Satz steckt. Wie oft oft sagen, dass etwas unmöglich ist und am Ende gelingt es doch jemanden, der eine andere Möglichkeit gefunden hat. Als Erwachsener gibt man oft viel zu schnell auf.

Ich möchte dazu eine ganz kleine Geschichte erzählen. Seit ein paar Wochen gehe ich, um meine Höhenangst zu besiegen, in die Kletterhalle. Immer wieder packen mich dort Gedanken, dass ich etwas nicht schaffe. Irgendeine Route zum Klettern erscheint mir unmöglich und ich versuche es woanders. Und dann kommen die Kinder und klettern die Wand ohne Probleme hoch. Sie sehen das Unmögliche nicht, sondern sie sehen nur die nächste Möglichkeit Spaß zu haben.

Für mich gehört dieses Buch ab nun zur Weihnachtszeit und ich bin mir sicher, dass die anderen beiden Teile – „Das Mädchen das Weihnachten rettete“ und „Father Christmas and me“ (noch nicht in Deutsch erschienen) – zulegen.

Zum Vorlesen in der kalten Jahreszeit eignet es sich zusätzlich hervorragend. Die Kapitel sind kurz, mit Kindern kann man die Illustrationen gemeinsam entdecken und es versprüht diesen typischen Weihnachtszauber mit seinen kleinen Wundern.

Und auch Erwachsene können jetzt wieder an den Weihnachtsmann glauben.

Fazit:

Zu recht wird dieses Buch schon als moderner Klassiker bezeichnet. Ein Familienbuch für besinnliche Adventssonntage in der Familie, eingekuschelt in die warme Decke und perfekt mit einer Tasse Tee oder Kakao.

Eure Jule

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