[Projekt Happiness] Februar 2018 – Rückschritte, Fortschritte und die Liebe

(c) Juliane Dietrich

Anfang Januar begann mein Projekt Happiness für 2018. Ihr könnt an dieser Stelle auch alles noch einmal nachlesen, was ich mir für den Januar vorgenommen hatte und unter welchem Zeichen – Kraft tanken – er stand.

Rückblick auf den Januar

Im Januar wollte ich früher ins Bett gehen, somit mehr Schlaf bekommen und einige unangenehme Aufgaben erledigen, zu denen die Steuererklärung und das Aufräumen einiger kleiner Schränke gehörte.

Ich bin, meinen Erwartungen entsprechend, gescheitert. Dass es bezüglich meines Berufs nicht funktioniert eher schlafen zu gehen, damit habe ich mich jetzt abgefunden. Ich schlafe trotzdem meine 8 Stunden pro Nacht. Nur ist es eben nicht von 10 bis 6, sondern von 1 bis 9. Mein Tag ist eben ein wenig verschoben auf Grund der Arbeitszeit und das ist gut so.

Was die Aufgaben zwecks Aufräumen und Steuererklärung betrifft, gebe ich zu, dass diese liegengeblieben sind. Warum? Wenn man auf Arbeit seit 2-3 Wochen Feuerlöscher spielt, weil die Probleme immer größer werden, dann hatte ich in der Freizeit nicht die Nerven dafür mich mit meiner (Un-)Ordnung zu beschäftigen. Stattdessen machten es mein Freund und ich uns auf dem Sofa gemütlich und lasen oder schauten gemeinsam „Lucifer“.

Was jedoch gut klappte, war die Auszeit. Noch immer gehe ich jeden Mittwoch in die Kletterhalle und es gab doch mehr freie Tage als erwartet. Jeden Tag nahm ich mir bewusst etwas Zeit für mich und meine Banjolele.

Ausblick auf den Februar – Denken Sie an die Liebe

Als ich diese Überschrift las und dann direkt darunter „Ehe“ stand, stutzte ich, denn ich bin nicht verheiratet. Aber das ist in diesem Kapitel zweitrangig, solange man einen Partner oder eine Partnerin an seiner Seite hat. Ansonsten ist dieses Kapitel auch sicher auf Familie und Freunde anwendbar. Doch die Autorin Gretchen Rubin geht hier speziell auf ihre Ehe mit ihrem Mann Jamie ein und ich projizierte es auf meinen Freund.

Im Februar möchte ich dankbarer sein, was mein Freund alles erledigt und weniger nörgeln. Denn immer öfter passiert es, dass man nur seine eigens erledigten Aufgaben sieht und nörgelt, wenn der Partner nicht springt. Ich möchte euch ein Beispiel aus meinem Alltag nennen. Es kann passieren, dass mein Freund einen freien Tag hat und ich 8-10 Stunden unterwegs bin. Dann nörgle ich, wenn er möchte, dass ich beim Kochen abends helfe. Ich nörgle, dass ich ja arbeiten war und jetzt ko bin. Ich übersehe dann gern, dass er selbst den ganzen Tag Dinge erledigt hat und nicht nur faul auf dem Sofa herumlag. Meist war er einkaufen, erledigte die Wäsche, den Haushalt und machte nebenbei etwas Home Office.

Man wird irgendwann blind für solche Dinge, denn sie sind Alltag und damit ist jetzt Schluss. Ab Februar wird weniger genörgelt.

Das kann doch eigentlich gar nicht so schwer sein, oder?

Doch jetzt heißt es erst einmal für uns beide gesund werden.

Eure Jule

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2 Gedanken zu “[Projekt Happiness] Februar 2018 – Rückschritte, Fortschritte und die Liebe

  1. Schön auf den Punkt gebracht, was das Sehen/ Nicht-Sehen der positiven Kleinigkeiten im Alltag betrifft. Ich glaube, man weiß unbewusst natürlich schon, dass der andere nicht „faul“ ist, aber wenn man selbst einen langen Tag hatte und der Partner/ die Familie früher zu Hause war oder frei hatte, verleitet das leicht zu einem: „Du bist doch länger zu Hause als ich, hättest du das nicht schon längst machen können?“ Das ist in dem Moment vielleicht nur der Erschöpfung geschuldet, stößt aber die anderen schnell vor den Kopf und bleibt irgendwann bei beiden Seiten negativ haften und manifestiert sich leicht. Also einfach einmal mehr durchatmen und statt meckern, einfach machen (spart auch Zeit und Nerven ;) ) und anschließend die freie Zeit umso mehr genießen. :)

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    1. Hallo Kathrin,
      auch du hast es perfekt auf den Punkt gebracht. Der Februar ist bereits um und so kann ich schon ein Fazit ziehen, dass es wirklich schwer ist, dieses Denken nach einem langen Tag auszuschalten und es gerade zu Beginn auch Anstrenung kostet nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Aber es entspannt wirklich enorm, wenn man es durchzieht.
      Liebe Grüße
      Jule

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