Das Mädchen, das Weihnachten rettete (Matt Haig)

Mit großen Schritten geht es auf den Frühling zu. Auch wenn das Wetter und die Temperaturen gerade etwas anderes sagen, steht uns die Jahreszeit, in der die Natur aus dem Winterschlaf kommt, alles anfängt zu blühen, kurz bevor.

Und ich komme mit einer Rezension zu einem Weihnachtsbuch? Ja, das ist volle Absicht. Denn in den Büchern von Matt Haig geht es um mehr als ein Fest, dass wir im Winter feiern.

(c) Juliane Dietrich

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Autor: Matt Haig // Titel: Das Mädchen, das Weihnachten rettete // Original Titel: The Girl Who Saved Christmas // Verlag: dtv (13.10.2017) // Übersetzerin: Sophie Zeitz // 332 Seiten // ISBN: 978-3-423-28128-7 // Preis: 17,00€ – Rezensionsexemplar // Buch kaufen*

Reihe: Ein Junge namens Weihnacht

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Inhalt:

Amilia ist ein Waisenkind im grauen weihnachtlichen London. Sie hat niemanden mehr, nur noch ihren schwarzen Kater Ruß. Doch auch dieser wird ihr genommen als sie ins Arbeitshaus gebracht wird. Ihre ganze Hoffnung gilt dem Weihnachtsmann, von dem sie sich Rettung erhofft. Doch der Weihnachtsmann im hohen Norden hat man ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Auf der ganzen Welt wird der Weihnachtszauber immer schwächer.

Und es stellt sich die Frage: kann Weihnachten und dessen Zauber gerettet werden?

Meine Meinung:

„Weihnachten ist kein Datum, Mr. Dickens. Weihnachten ist ein Gefühl.“ (S. 211)

Matt Haig ist für mich in den letzten Jahren zu einem sehr wichtigen Autor geworden. Er verleiht seinen Charakteren immer dieses gewisse Extra, dass man sie schon nach den ersten Seiten einfach lieben muss.

Obwohl es sich wie schon bei „Ein Junge namens Weihnacht“ auch diesmal um ein Kinderbuch handelt, ist es nicht durchgehend fröhlich, sondern hat auch sehr düstere Momente. Diese Moment waren mir persönlich an der ein oder anderen Stelle doch etwas zu düster, aber Matt Haig wäre nicht Matt Haig, wenn er nicht wieder die kleinen, skurrilen und witzigen Momente mit einbauen würde.

Warum ich mich jetzt im März doch dazu entschieden habe, die Rezension mit euch zu teilen? Weil es in diesem Buch auch um den Glauben geht. An den Glauben aus misslichen Situationen herauszukommen. Es ist dabei nur zweitrangig, ob man an Weihnachten seinen Glauben an Wunder und das Gute auslebt oder auch später. Gerade sind die Prüfungswochen an den Universitäten vorüber gegangen, das Abitur steht bei einigen kurz bevor und da hoffen viele auf ein Wunder.

Und gehört nicht auch der Osterhase zu den Freunden des Weihnachtsmannes. Bald ist dieser lustige Geselle wieder unterwegs. Und wir sollten alle für ihn hoffen, dass der Frühling schon in vollem Gange ist, damit der Osterhase keine kalten Füße im Schnee bekommt.

Mir hat „Das Mädchen, das Weihnachten rettete“ im Dezember sehr gut gefallen. Es brachte mir die Ruhe im Dezember, die ich brauchte. Neben der vielen Arbeit wollte ich abends oder wann immer auch Zeit war, die Weihnachtszeit wenigstens auf den Buchseiten erleben.

(c) Juliane Dietrich

Fazit:

Nicht ganz so stark wie „Ein Junge namens Weihnacht“ schafft es Matt Haig trotzdem wieder dieses ganz besondere Gefühl beim Lesen auszulösen. Ende 2018 erscheint dann voraussichtlich der dritte und letzte Teil dieser wunderbaren Trilogie: „Father Christmas and me“ auf Deutsch.

Eure Jule

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7 Gedanken zu “Das Mädchen, das Weihnachten rettete (Matt Haig)

  1. Huhu 🙂
    Den Autor hab ich bisher leider verschlafen, da du mich gerade aber wirklich neugierig gemacht hast, werde ich gleich mal recherchieren gehen 😀
    Das Buch klingt nach einer wirklich schönen Weihnachtsgeschichte und ich glaube dir sofort, dass sie perfekt in deinen Dezember reingepasst hat. Ich selbst hab im Dezember Wunder einer Winternacht gelesen und es einfach nur gliebt.

    Liebe Grüße,
    Smarty

    Gefällt 1 Person

    1. Hallöchen 😀
      oh nein, dann muss ich dir an dieser Stelle ja ganz viel von Matt Haig empfehlen. Also die Weihnachtsgeschichte ist optimal für die Weihnachtszeit. Da gebe ich dir recht. Mich haben beide Bücher im Dezember verzaubert. Im April erscheint sein neues Buch auf Deutsch „Wie man die Zeit anhält“ im dtv, wo auch schon „Ich und die Menschen“ und „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ erschienen ist. „Ich und die Menschen“ hat mich vor ein paar Jahren aus meiner größten Leseflaute gezogen. Ich liebe seine Bücher alle, weil sie etwas ganz besonderes in mir auslösen.
      Und ich google jetzt dein genanntes Buch und setze auf die Liste für potenzielle Dezember-Bücher.
      Liebe Grüße
      Jule

      Gefällt 1 Person

      1. Huhu 🙂
        How to stop time hab ich mir gerade beim Thalia gekauft, weils mich so angelacht hat 😅 wenn würd ich sie ohnehin auf englisch lesen 😉
        Bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf Matt Haig und how to stop time 😀

        Sehr cool – eines noch zu dem Buch vl, es ist in 24 Türchen eingeteilt, anstelle von Kapiteln, was ich ebenfalls mega süß fand!

        Liebe Grüße 🙂

        Gefällt 1 Person

  2. Dieses Buch, sowie der erste Teil dieser Reihe stehen schon für Weihnachten und mein Lesejahr „United Kingdom“ auf der Liste *g* Ich kann es ja jetzt schon kaum erwarten sie endlich zu lesen. Aber von Haig erscheint ja demnächst „Wie man die Zeit anhält“. Damit werde ich die Zeit zwar nicht anhalten, aber zumindest überbrücken *g*
    Liebe Grüße Conny

    Gefällt 1 Person

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