Ich bin glücklich mit meinem Blog!

(c) Juliane Dietrich

Auf meinem Blog veröffentlichte ich vor einer Weile zwei Beiträge („Warum ich keine Rezensionen lese“ und „Wie ich mein Zeitmanagement neuerfand“), die mich und meine Arbeit am Blog maßgeblich beeinflusst haben. Beide Beiträge, gerade den zu den Rezensionen, waren ehrlich und teilweise auch hart formuliert.

Doch es hat sich seit dem auch einiges geändert. Beispielsweise lese ich vermehrt Rezensionen. Manchmal zu Büchern, über die ich einiges gehört, aber noch keine Meinungen gelesen hatte. Gerade diese Rezensionen sind nicht gerade gut für meine Wunschliste. Jedoch lese ich mittlerweile auch Rezensionen zu Büchern, die auch auf meinem SuB liegen. So kann ich besser eine Entscheidung treffen, wie bald ich das Buch letztlich lesen möchte.

Außerdem machen mir die Rezensionen jetzt viel mehr Spaß. Es macht mir Spaß auf diese Weise Bücher (neu) zu entdecken. Und vielleicht habe ich den Beitrag damals nicht nur für meine Leser geschrieben, sondern vor allem für mich um mein eigenes Leseverhalten auf Blogs zu reflektieren.

Aber durch diesen Beitrag ist auch meine Lust am Schreiben von Rezensionen wieder neu entfacht worden. Ich habe in den letzten Monaten eine ordentliche Liste an ungeschriebenen Rezensionen zusammengetragen, die ich derzeit doch versuche abzubauen. (Dafür bin ich meinem neuen Zeitmanagement doch sehr dankbar um diese Liste abzuarbeiten.) Vielleicht ist es dem ein oder anderen Leser auf dem Blog aufgefallen, dass es kaum noch Beiträge fernab von Rezensionen gibt. Natürlich könnte ich auch einfach einige Rezensionen nicht schreiben, um so die Liste etwas einzukürzen; gleichzeitig enthält sie auch so viele tolle Bücher, die ich euch nicht vorenthalten möchte. – Auf anderen Blogs folgen dann meist Kategorien wie „Mini-Rezensionen“ oder „Kurz zusammengefasst“: an sich eine gute Idee, aber ich möchte sie nicht umsetzen, weil ich mich kenne und die Beiträge dann trotzdem eine unnatürliche Länge erhalten würden, weil ich zu den Büchern so viel zu sagen habe.

So nutze ich derzeit die begrenzte Zeit, die ich für meinen Blog habe, um hauptsächlich Rezensionen zu verfassen. Zusätzlich bin ich in der Welt der Blogger gerade sehr glücklich unterwegs. Es gibt für mich derzeit keine Themen, die ich mir von der Seele schreiben müsste und möchte. Ich lese gute Bücher, die ich auf den Verlagsseiten, in Vorschauen, auf Instagram oder anderen Blogs entdecke.

Und wenn mir doch das aktuelle Buch nicht gefällt? Nicht schlimm. Entweder ich merke, dass das Buch gerade nicht seinen Zeitpunkt hat und lese es zur Seite und ich nehme einfach ein anderes oder lese zwei Werke parallel.

Mache ich vielleicht etwas falsch?

Nein und ja? Ich mische mich nicht in jede Diskussion ein. Besonders auf Twitter ist das sehr entspannend. Meistens kenne ich die Bücher nicht, die Diskussionen lostreten. Bestes Beispiel war vor einen knappen Jahr die Paper-Princess-Reihe. Ich kann nicht sagen, was wie wo und warum in den Bücher richtig oder falsch läuft. Einzig kann ich sagen, dass ich den Überblick verloren habe, wie viele Bände es mittlerweile davon gibt. Mein Interesse liegt aber auch bei anderen Büchern, als lasse ich die Meinungsbildung bei denen, die sich mit den Büchern auseinandersetzen möchten. Fast gleiches gilt für die neuen Harry-Potter-Cover, die ab Herbst im Carlsen Verlag erscheinen. Da wird auch schön im Internet diskutiert, besonders auf Facebook habe ich das beobachtet. Warum? Jeder darf dazu seine Meinung haben, aber man muss sich nicht gegenseitig beleidigen. Aktuell habe ich mit mich den bunten Covern noch nicht angefreundet. Sie sind mir persönlich einfach zu überladen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit den alten Covern aufgewachsen bin. Und? Sind wir einmal ehrlich, hübsch waren die schlussendlich auch nicht.

Auch mein Leseverhalten hat sich verändert, weswegen ich so glücklich mit meinem Blog bin. Wer wissen will, was ich verändert habe. Zufällig hat auch Ramona auf ihrem Blog Kielfeder einen Beitrag dazu verfasst. Ihr findet da einige Tipps, wie sie es schafft so viel zu lesen. Einiger dieser Tipps nutzte ich schon vorher, auf andere habe ich nie so richtig geachtet, aber gerade das Smartphone nimmt uns wirklich viel Zeit weg, die wir doch sinnvoller nutzen könnten.

Dies ist eine Momentaufnahme meines derzeitigen Gefühls mit dem Blog. Ich bin zufrieden, glücklich und kann nicht meckern. Und ich hoffe, dass es noch eine ganze Weile so anhält.

Eure Jule

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4 Gedanken zu “Ich bin glücklich mit meinem Blog!

  1. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag und es freut mich, dass Du (wieder) Freude am Lesen, am Schreiben von Rezesionen und natürlich an Deinem Blog hast.
    Und Du hast ja soooo recht. Wenn Twitter nicht wäre, würde ich vermutlich 1-2 Bücher mehr im Monat lesen (und das ist vermutlich noch untertrieben). Ich für mich habe beschlossen (eben in dieser Minute als ich Deinen Beitrag gelesen habe), dass ich mein Handy (also nicht nur auf Twitter bezogen) an meinen freien Tagen für 2-3 Stunden einfach weglege und nicht beachten werde und dafür in dieser Zeit in einem Buch versinke. Soooo, ja, das ist mein Plan. Mal schauen inwiefern ich diesen dann auch wirklich umsetze ;-)
    So, und jetzt stöbere ich noch so ein bissl bei Dir rum und sag noch leise Danke!!
    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

    Gefällt 1 Person

  2. Hi Jule,

    ein Wohlfühl-Beitrag! Bisher habe ich so etwas noch nicht gelesen. Sehr schön.
    Ich hoffe für dich, dass es genau so weiter läuft und freu mich darauf weiter auf deinem Blog zu stöbern.

    Liebe Grüße Tina

    Gefällt 1 Person

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