The Big Five for Life (John Strelecky)

(c) Juliane Dietrich

Autor: John Strelecky // Titel: The Big Five for Life. Leadership‘s Greatest Secret. Was wirklich zählt im Leben // Original Titel: The Big Five for Life. Leadership‘s Greatest Secret. // Verlag: dtv (01.05.2013) // Übersetzerin: Bettina Lemke // 238 Seiten // ISBN: 978-3-423-28019-8 // Preis: 14,90€ – Rezensionsexemplar // Buch kaufen*

Inhalt:

Gehen wir gemeinsam auf eine Reise in die Steppen Afrikas. Unser Ziel ist es während unserer Reise die „Big Five“, also die wichtigsten und größten Tiere des afrikanischen Kontinents auf einer Safari zu sehen. Thomas nimmt sich genau dieses Ziel zum Vorbild und wendet es an seinem Leben an. „The Big Five for Life“ sind die fünf großen Ziele seines Lebens und diese Erkenntnis, dass man mit diesen fünf Zielen ein besserer Mensch und ein besserer und vor allem glücklicherer Arbeiter werden kann, möchte er weitergeben.

So kommt es, dass Thomas Joes Mentor wird und so dem jungen unglücklichen Mann zeigt, wie man in der Arbeitswelt glücklich werden kann und seinen Traumjob findet.

Meine Meinung:

Ich bin diesem Buch sehr dankbar. Angefragt hatte ich es beim dtv, weil ich nichts im Bereich Wirtschaft und Firmen Business gelernt habe. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel über das Führen eines Unternehmens, der dahintersteckenden Verantwortung, geschweige denn der immensen verschiedenen Aufgaben. Doch bin ich sehr offen gegenüber neuen Projekten und das war ich vor allem, als ich mich im Herbst 2016 auf eine Projektstelle an meiner Uni bewarb. Ich bekam den Job, aber meine Chefin und ich merkten schnell, dass ich, was die wirtschaftlichen und unternehmerischen Aspekte betraf, mit meinem Wissen nicht fit war. Immerhin hatte ich Geschichte und nicht BWL studiert. Schnell las ich mich in die verschiedenen Themen ein und bewies meiner Chefin so, dass sie mit mir die richtige Wahl getroffen hatte.

Im erwähnten Projekt geht es um angehende Führungskräfte, da wir gemeinsam Unternehmensnachfolger suchen. Ein Unternehmensnachfolger ist aber nicht immer gleich eine gute Führungspersönlichkeit. Was auf gar keinen Fall negativ zu bewerten ist. Aber in den seltensten Fällen haben junge Menschen schon Führungsrollen in ihrem Leben übernommen. Daher ist es wichtig, schnell und viel zu lernen und offen für neue Wege zu sein, und das Quäntchen Selbstbewusstsein sollte auch nicht fehlen.

Ich selbst fragte mich aber irgendwann, ob ich diesbezüglich nicht noch mehr lernen kann. Schließlich schreibe ich für das Projekt Blogbeiträge, recherchiere verschiedene Themen, die eben diese jungen Menschen interessieren könnte und für die der Blog und das Projekt eine Anlaufstelle ist.

Nachdem ich jetzt viel zu lange über mich und weniger über das Buch geschrieben habe, möchte ich den Boden zurück zu John Strelecky schlagen. Die Arbeitswelt verändert sich rasant, Mitarbeiter sind nicht mehr nur ihrem Chef gehörig, weil der Arbeitsplatz nicht mehr Dreh- Und Angelpunkt des Lebens ist. Auch eine Führungspersönlichkeit muss sich diesem Aspekt anpassen und seinen Führungsstil anpassen. Dies beginnt schon dabei, Verantwortung abzugeben und seinen Mitarbeitern zu vertrauen. Das Eingehen auf die Wünsche der Mitarbeiter, ihre Sorgen anhören und darauf reagieren. John Strelecky spricht in seinen „Big Five for Life“ von den fünf Punkten, die man im Leben unbedingt erreichen möchte oder nach denen man sein Leben führen möchte. So wählt der Unternehmer Thomas seine Mitarbeiter auch nicht nur nach deren Qualifikation aus, sondern auch, ob deren „Big Five“ zur Philosophie des Unternehmens passen. Das Buch vermittelt demnach auch ganz deutlich, dass Qualifikation nicht alles im Berufsleben ist. Eine Weiterbildung ist jederzeit möglich, aber den Spaß am Job, den Spaß in einem bestimmten Unternehmen zu arbeiten, kann man nicht lernen, geschweige denn sich antrainieren.

Gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen an Burnout leiden, sich eine Auszeit vom Joballtag nehmen, weil sie das Gefühl haben, ihr Job füllt sie nicht mehr aus oder macht sie unglücklich, ist dieser Ansatz wichtig. Und dieser Ansatz sollte nicht beim kleinen Mitarbeiter umgesetzt werden, sondern auch Firmenbosse sollten aufhören nur auf den Umsatz zu achten, sondern auf die wichtigste Ressource in ihrem Unternehmen: die Menschen.

Fazit:

Obwohl „The Big Five for Life“ sehr utopisch geschrieben ist und an einigen Stellen fast schon zu perfekt und zu konstruiert wirkt, beinhaltet es interessante und spannende Ansätze um die heutige Arbeitswelt etwas angenehmer zu gestalten. Allein, wenn man selbst nur wenige Punkte darin für sich, das Unternehmen oder das Privatleben umsetzt, kann das Leben etwas einfacher und weniger stressig werden.

Eure Jule

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