Das #DickeBücherCamp – meine 9 dicken Bücher

(c) Juliane Dietrich

Marina von nordbreze (direkt in ihren Story-Highlights zu finden) hat gesprochen und viele Blogger, Bookstagrammer und bücherliebende Menschen haben sie gehört. Es geht um das DickeBücherCamp.

Was bedeutet das?

Jetzt im Sommer – also im Zeitraum Juli und August – wollen wir einmal unsere dicken Bücher mit mehr als 500 Seiten aus unseren Bücherregalen befreien.

Ich finde diese Idee großartig! Und soll ich euch verraten warum? Weil es mir wie vielen anderen Buch-/Literaturbloggern geht. Ich kaufe sehr gern auch dicke Bücher, entweder, weil sie jemand empfohlen hat, sie mich in den Vorschauen neugierig gemacht haben oder ich beim Kauf gar nicht mitbekommen habe, was für einen Brocken ich mir da gerade wieder ausgesucht habe.

Oftmals landen diese Bücher dann im Regal – ungelesen. Der Grund ist so simpel wie auch dumm. Ich möchte – wie wahrscheinlich wie andere auch – so viele Bücher wie möglich lesen. Und wenn ich eben 3 Bücher mit je 300 Seiten lese, sind es 3 Bücher und nicht nur ein Buch mit 900 Seiten, obwohl die gelesenen Seiten am Ende die gleichen sind.

Im Zuge dieser wunderbaren Idee endlich die dicken Bücher zu lesen, habe ich mir selbst die Frage gestellt, mit welcher Seitenzahl ich am liebsten arbeite. Meine Wohlfühl-Dicke bei Büchern sind 250-350 Seiten. Das ist nicht zu dick und nicht zu dünn. Bei zu dünnen Büchern habe ich übrigens immer das Gefühl, dass ihnen die Tiefe fehlt, nicht genug Entwicklung aufgebaut werden kann.

(c) Juliane Dietrich

Aber zurück zu meinen dicken Bücher, die sich hier angesammelt haben. Es sind doch erschreckend viele, obwohl ich in diesem Jahr bereits vier Bücher mit knapp 500 Seiten (alle hatten 475-488 Seiten) gelesen habe und eines aktuell gelesen wird.

Einige möchte ich euch noch einzeln vorstellen mit ein paar wenigen Informationen, warum sie bei mir im Regal gelandet sind.

[Werbung, da ich direkt zu den Verlagen für mehr Informationen verlinke]

Der Abgrund in dir“ (Dennis Lehane) (527 Seiten – Vorableseexemplar)

Das neue Werk von Dennis Lehane erscheint Ende August im Diogenes Verlag. Ich darf es jetzt schon lesen und muss zugeben, dass ich eigentlich keine Thriller-Leserin bin. Aber in letzter Zeit hatte ich irgendwie so richtig Lust auf dieses Genre und bin daher auf dieses Buch sehr gespannt. Shutter Island fand ich als Film damals richtig gut, das entsprechende Buch liegt noch auf dem SuB – hat allerdings weniger als 500 Seiten.

Owen Meany“ und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ (John Irving) (853/833 Seiten)

Zwei Bücher von John Irving, die ich im letzten Jahr vom Mängelexemplartisch bei Thalia rettet. Noch keines habe ich gelesen, obwohl zweitgenanntes schon so lange auf meiner To-Read-Liste zu finden ist. John Irving ist gleichzeitig auch ein Autor, vor dem ich riesigen Respekt habe, weswegen ich mich wahrscheinlich auch nicht an seine Bücher traue. Und dann gleich 800+ Seiten.

Ein plötzlicher Todesfall“ (J. K. Rowling) (575 Seiten)

(Die Verlinkung führt zur Taschenbuchausgabe, die bei Ullstein erschienen ist. ich besitze jedoch die Hardcover Ausgabe aus dem Carlsen Verlag, die sich nicht mehr auf deren Seite finden lässt.)

J. K. Rowling. Ungelesen. Ja, das gibt es bei mir. Das Problem liegt bei diesem Buch wohl daran, dass ich bisher nie über die ersten 50 Seiten hinweggekommen bin. Der Grund ist auch ganz einfach. Ich kann mir einfach keine Namen merken und auf den ersten Seiten werden so viele Personen, ihre Familien und Geschichten vorgestellt, dass ich allein da schon kopftechnisch einfach abschalte. Aber einen dritten Versuch bekommt das Buch noch. Irgendwann.

Der Wolkenatlas“ (David Mitchell) (668 Seiten)

Kennt ihr das? Ihr seht einen Film(trailer) und wollt dann unbedingt das Buch lesen? Genau das ist hier passiert. Aber der Film war komplex und so vermute ich, dass das Buch einfach noch komplexer ist und dann hat es eben auch noch so viele Seiten. Daher bisher ungelesen.

Die drei Musketiere“ (Alexandre Dumas) (699 Seiten)

Ein Klassiker, den ich mir vor Ewigkeiten kaufte, mit Kaffee überschüttete und dann wieder ins Regal stellte. Warum? Ich habe keine Ahnung, aber immer wieder taucht der Drang auf es endlich zu lesen. Allein, weil ich D‘Artagnan irgendwie mag.

Das kalte Blut“ (Chris Kraus) (1187 Seiten)

Ich schäme mich fast schon, dass dieses Buch noch immer ungelesen im Regal steht. Chris Kraus ist so ein wahnsinnig sympathischer Mann. Ich klebte ja förmlich an seinen Lippen, als er erzählte, wie er für dieses Buch recherchierte. Aber es ist eben auch mein einziger Roman, der über 1000 Seiten hat – wenn man Harry Potter 5 nicht mitzählt.

Najaden – Das Siegel des Meeres“ (Heike Knauber) (604 Seiten)

Bei diesem Buch muss ich gestehen, dass ich sehr erschrocken war, als es vor kurzem bei mir einzog. Ich öffnete den Karton und hätte niemals damit gerechnet, dass es soooo dick ist. Da ich aber aktuell auch wieder Lust auf etwas Fantasy habe, kommt es wahrscheinlich gar nicht so ungelegen.

Reise zum Mittelpunkt der Erde“/„Reise um die Erde in 80 Tagen“/„Das Karpatenschloss“ (Jules Verne) (959 Seiten)

Gilt dies überhaupt als dickes Buch? Immerhin ist diese Ausgabe lediglich ein Sammelband mit drei verschiedenen Romanen. Ich nahm es einfach aus dem Regal, weil es eben so massiv wirkt. Leider ist es auch sehr unhandlich, weswegen ich mich auch etwas sträube es zur Hand zur nehmen.

Nicht weg und nicht da“ (Anne Freytag) (476 Seiten)

Das dünnste Buch an dieser Stelle, aber hat es sich mit auf die Fotos geschlichen und daher muss ich es jetzt mit nennen. Anne Freytag hat mich mit „Den Mund voll ungesagter Dinge“ sehr überzeugt und so nahm ich auf der Leipziger Buchmesse 2018 einfach dieses Buch mit. Und als absolute SuB-Leiche würde ich es auch noch nicht bezeichnen.

Seid ihr auch beim #DickeBücherCamp dabei? Habr ihr auch solche dicken Bücher, bei dem ihr euch nicht traut sie zu lesen.

Eure Jule

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8 Gedanken zu “Das #DickeBücherCamp – meine 9 dicken Bücher

  1. Yay, ich freu mich sehr, dass du mit dabei bist!
    „Ein plötzlicher Todesfall“ stand bei mir sehr, sehr lange ungelesen im Regal und musste dann gehen, weil ich geglaubt habe, dass ich dieses Buch niemals nie lesen werde. Ich bin gespannt, wie es dir gefällt!

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Marina,
      Ich war tatsächlich auch schon mehrmals davor, das Buch wegzugeben, aber es ist von Rowling und das kann ich nicht weggeben. Bei meinem dritten Versuch werde ich es mal mit einem Personen-Organigramm während des Lesens versuchen. Vielleicht komme ich dann damit klar. :D
      Ich werde es dich auf jeden Fall wissen lassen, wie es mit gefallen hat oder ob ich wieder gescheitert bin.
      Liebe Grüße
      Jule

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  2. Moin!
    Hast du schon einmal etwas von Jules Verne gelesen oder wird das deine erste Begegnung mit ihm sein?
    Ich persönlich würde dir nämlich empfehlen, dir die Geschichten aufzuteilen, also dazwischen ein anderes Buch zu lesen. Denn so sehr ich das Abenteuerliche seiner Geschichten mag, so haben sie doch meiner Erfahrung nach doch auch starke Ähnlichkeiten miteinander. Wobei ich gestehen muss, dass ich „Das Karpatenschloss“ selbst noch nicht gelesen habe.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß mit den Büchern.

    Liebe Grüße
    Seitenfetzer

    Gefällt 1 Person

    1. Hallöchen :)
      ich habe meine Masterarbeit u. a. über Jules Verne geschrieben. Am Stück hätte ich das Buch aber wahrscheinlich so oder so nicht gelesen. Eben weil es abgetrennte Geschichten sind.
      Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.
      Liebe Grüße
      Jule

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  3. Ich kenne das Problem gut. Letztes Jahr habe ich „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé gelesen und trotz seiner stolzen 1200 Seiten geliebt. Die Reihe würde ich super gern weiterlesen, aber es schreckt mich ab, dass ich dann wieder locker 2 Wochen an diesem einen Buch lesen werde. Zum einen weil ich so viele andere in der gleichen Zeit schaffen könnte, zum anderen auch weil ich schon letztes Mal immer mal eine andere Geschichte zwischenschieben musste um ein bisschen Abwechslung zu haben.
    Die Idee, sich mal gezielt diesen Büchern zu widmen, finde ich aber super. Wobei die Frage ist, wie viele dieser Wälzer man in diesem Zeitraum eigentlich schaffen kann :) Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg!

    Gefällt 1 Person

  4. Hey du,
    das ist eine schöne und vielseitige Auswahl:-) „Nicht weg und nicht da“ habe ich auch hier und möchte es auch gern bald lesen. Ich bin schon gespannt was du dazu sagen wirst. Das Buch von Lehane klingt aber auch super. Ich freu mich auf deine Rezension dazu.
    Viele, tolle Lesestunden wünscht dir, Petra

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