Harry Potter und die Magie des Lesens

(c) Juliane Dietrich

Das ich verrückt nach Harry Potter bin, ist, wenn man mich länger als fünf Minuten kennt, sofort klar.

In diesem Jahr wird Harry Potter 20 Jahre alt – zumindest in Deutschland. Vor 20 Jahren begann die Magie auch Deutschland zu überschwemmen. Direkt zu Beginn war ich noch nicht dabei. Erst im April 2001 stieg ich das erste Mal in den Hogwarts-Express und bin seit dem auch nicht wieder ausgestiegen.

Harry Potter machte mich zwar nicht zur Leserin, denn die war ich schon vorher. Harry Potter machte mich zu einer mutigeren Leserin. Ich wollte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr einfach nur Kinderbücher mit großer Schrift und vielen Bildern lesen. Ab dem ersten Harry Potter Buch wollte ich dickere Bücher und vor allem mehr Text als Bilder.

Meine jüngere Schwester wurde jedoch durch Harry Potter zur Leserin. 2005 erschien der vierte Film „Harry Potter und der Feuerkelch“ – da war sie 12 Jahre alt – und noch keine große Leserin. Das Lesen interessierte sie damals (noch) nicht. Nach dem Film kam sie jedoch zu mir ins Zimmer und fragte, ob sie sich Teil 5 leihen dürfte. Ihr Durchhaltevermögen war erstaunlich. Als Nichtleserin nahm sie sich das dickste Buch der Reihe mit über 1000 Seiten und kämpfte sich da durch.

Direkt danach begann sie mit Teil 1-4 noch einmal die Reihe von vorn und kam immer wieder zu mir ins Zimmer um mir mitzuteilen, wie anders doch die Bücher zum Film sind. Die Details, die Witze und die Dynamik der Figuren.

Als Teil 7 im Jahr 2007 erschien, kaufte ich mir das Buch direkt auf Englisch und musste jedes Kapitel, nachdem ich es gelesen hatte, sofort übersetzen, denn auch sie hatte Angst bis zum Erscheinen der deutschen Übersetzung gespoilert zu werden.

(c) Juliane Dietrich

Mit dem Harry-Potter-Fieber habe ich viele Jahre später auch noch meinen Freund angesteckt. Er kannte nicht einmal die Filme bis ich ihn zwang sie mit mir zu schauen. Es ging sogar so weit, dass ich die DVDs verstecken musste, damit er die Filme nicht alle ohne mich schaut. – Als dann irgendwann die Grippewelle auch bei uns im Haushalt ankam und meinen Freund niederstreckte, wollte er sich sogar an meinem heiligen Harry-Potter-Regal vergreifen und die Bücher lesen. Fünf Tage brauchte er für die sieben Bücher und ich bekam sogar Nachrichten auf Arbeit, wie weit er gerade sei und was alles in den Filmen nicht untergebracht wurde. Abends musste ich ihm die Bücher zum Teil wegnehmen, damit ich schlafen konnte.

***

Die Bücher von J. K. Rowling haben eine ganze Generation verzaubert und zu offenen und staunenden Lesern gemacht. Und es werden neue Generationen folgen, die in Hogwarts ihre Abenteuer erleben werden.

Da bin ich mir sicher!

Eure Jule

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2 Gedanken zu “Harry Potter und die Magie des Lesens

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